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BAG Campus Liebefeld Bern

Gibts wegen indischer Variante bald Quarantäne für Engländer?

In Grossbritannien ist wegen der indischen Corona-Mutation die Aufhebung der Massnahmen in Gefahr. Auch in der Schweiz nimmt die Variante Fahrt auf, Politiker fordern rasches Handeln.

In Indien ist die Corona-Pandemie in den letzten Wochen explodiert: Mehr als 400’000 Neuinfektionen pro Tag wurden über mehrere Tage hinweg festgestellt, derzeit stabilisiert sich das Infektionsgeschehen auf sehr hohem Niveau. Zumindest zu einem Teil für die schnelle Verbreitung verantwortlich ist die Doppelmutante B 1.617

Auch in Grossbritannien steigt die Angst vor der indischen Variante. Premierminister Boris Johnson erklärte am Freitag, die zunehmende Verbreitung dieser Variante gefährde die Pläne der Regierung für eine komplette Aufhebung der Pandemie-Beschränkungen im Juni. Johnson warnte davor, dass die indische Variante leichter zu übertragen sei. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die indische Variante vergangene Woche als «besorgniserregend» eingestuft.

Bis im Sommer wird indische Mutation dominieren

Auch in der Schweiz ist B 1.617 auf dem Vormarsch. Modellrechnung der ETH Zürich zeigen, dass die indische Variante derzeit rund fünf Prozent aller untersuchten Proben ausmacht. Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes geht in ihren Modellrechnungen davon aus, dass B 1.617 die anderen Varianten verdrängen und bis im Sommer 100 Prozent der Neuinfektionen ausmachen wird.
In Deutschland warnte SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach am Samstag vor der starken Verbreitung der indischen Variante in England. Um eine unkontrollierte Verbreitung in Deutschland zu vermeiden, fordert er, dass England zum Mutationsgebiet erklärt werde.

«Dürfen keine Berührungsängste haben»


Auch Schweizer Politikerinnen und Politiker fordern aufgrund der Situation in England Massnahmen. «Wir dürfen keine Berührungsängste haben, was Einreiserestriktionen anbelangt», sagt Mitte-Nationalrat Lorenz Hess. Er fordert, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Quarantäneregelungen für England wenn nötig anpasst. «Es wäre fatal, wenn wir kurz vor den nächsten Öffnungsschritten wegen der indischen Variante lahmgelegt würden. Der Impferfolg in der Schweiz darf nicht gefährdet werden».

© 20min Simon Glauser am Montag, 17.05.2021 – siehe Link


Sind geimpfte Privilegiert

Corona-Impfung: Parlamentarier streiten um Privilegien für Geimpfte

Darf Nicht-Geimpften der Zugang zu Restaurants, Stadien oder Fitnesszentren verweigert werden? Darüber streitet nun die Gesundheitskommission. Mitte-Nationalrat Lorenz Hess will Privilegien für Geimpfte, SP-Nationalrätin Yvonne Feri stellt sich dagegen.

Bis im Sommer soll geimpft sein, wer sich impfen lassen will! Das verspricht Nora Kronig (40), Vizedirektorin des Bundesamt für Gesundheit, im BLICK-Interview. Aktuell schätzt sie die Zahl der Geimpften schweizweit auf rund 66'000 Personen, wie sie am Donnerstag an einer Medienkonferenz erklärt hat – eine genauere Statistik soll nächste Woche folgen. Je mehr Menschen sich impfen lassen, umso dringlicher stellt sich die Frage, ob Geimpfte rascher Zugang zu Sport- und Kulturveranstaltungen erhalten sollen. Oder ob Beizer und Fitnesszenter Nicht-Geimpfte aussperren dürfen, um ihre Kundschaft zu schützen. Der Bund ging bisher davon aus, dass private Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Vertragsfreiheit einen gewissen Spielraum nutzen und Nicht-Geimpfte aussperren können. Anderer Ansicht ist Datenschützer Adrian Lobsiger (61): «Ich bin der Meinung, dass das gegen das Datenschutzgesetz verstossen würde», sagte er im BLICK-Interview. Und regte an, rasch klare Regeln zu schaffen, um ein Wirrwarr zu verhindern.

Mitte-Hess für Impf-Privilegien


Der Bund arbeitet derzeit an einer Auslegeordnung, die dem Bundesrat unterbreitet werden soll. Doch jetzt kommt auch im Parlament Bewegung in die Sache. Die nationalrätliche Gesundheitskommission befasst sich am Freitag mit der Thematik.
Der Berner Mitte-Nationalrat Lorenz Hess hat nämlich einen Antrag eingereicht, mit welchem er rasch Klarheit schaffen will, unter welchen Umständen eine Impfung als Zugangsticket gilt. «Der Bundesrat muss eine gesetzliche Grundlage erarbeiten, welche es privaten Anbietern – etwa in Kultur, Sport oder Freizeit – erlaubt, in ihr Schutzkonzept ein Impfattest ihrer Kunden aufzunehmen», sagt Hess zu BLICK. «Natürlich unter Wahrung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes.»

© Blick vom 22.4.2021 – siehe Link


Situation in der Warteschlange am Sessellift

Mitte Politiker «Nationalrat Lorenz Hess fordert Tourismus-Lockdown

Ein Mitte-Politiker will Skigebiete und Hotels für mindestens zwei Wochen schliessen. Der Bundesrat müsse einen Entscheid fällen, fordert Lorenz Hess.

Darum gehts

• Nach langen Warteschlangen an Skiliften wird vermehrt Kritik laut.
• Die Schweiz gehe mit den offenen Skigebieten ein Risiko ein.
• Skigebiete und Hotels sollen für mindestens zwei Wochen schliessen.

Am Wochenende machten Bilder von langen Warteschlangen vor Talstationen die Runde. Nun wird Kritik am Wintersport-Tourismus laut. Die Schweiz gehe mit den offenen Skigebieten und Hotels ein Risiko ein, sagt der Berner Nationalrat Lorenz Hess.

Entscheid vom Bundesrat gefordert
Nachdem in St. Moritz zwei Luxushotels unter Quarantäne stehen und es in Wengen zu Infektionen mit der neuen Mutation gekommen ist, findet der «Die Mitte Politiker,» dass es Zeit ist zum Handeln. «Um wenigstens die spätere Skisaison noch zu retten, sollte sich die Schweiz überlegen, die Skigebiete und die Hotels in den Tourismusorten für mindestens zwei Wochen zu schliessen», sagt Hess dem «Tages-Anzeiger». So einen Entscheid müsse aber der Bundesrat fällen und nicht die einzelnen Kantone. CVP-Nationalrat Martin Candinas findet diese Massnahme übertrieben. «Wenn wir jetzt vorschnell in Hyperaktivismus verfallen, trägt das die Bevölkerung nicht mit», sagt er.

© 20min – siehe Link



Die Mitte Nationalrat Lorenz Hess

Die Mitte geht auf Kandidatensuche für die Berner Regierungsratswahlen 2022

Die aus BDP und CVP hervorgehende Mitte-Partei sucht für die Berner Regierungsratswahlen 2022 Kandidierende. Dazu setzt die Partei eine Findungskommission ein.

Seit geraumer Zeit ist klar, dass BDP-Finanzdirektorin Beatrice Simon keine vierte Legislatur anhängen wird. Die Berner Mitte verfügt nach eigenen Angaben über mehrere Personen, mit denen der frei werdende Sitz verteidigt werden könnte.
Die Findungskommission wird Gespräche mit interessierten Kandidatinnen und Kandidaten führen, um der Parteiversammlung im Frühjahr einen oder mehrere Vorschläge unterbreiten zu können.

Der Findungskommission unter der Leitung von Nationalrat Lorenz Hess gehören die ehemaligen BDP-Fraktionspräsidentin und Grossrätin Anita Luginbühl, die ehemalige CVP-Grossrätin Alexandra Perina-Werz sowie alt BDP-Grossrat Samuel Leuenberger an. Die Mitglieder der Findungskommission stellen sich nicht als Kandidat oder Kandidatin zur Verfügung, schreibt die Partei in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Derweil laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Gründung der neuen Partei «Die Mitte Kanton Bern» auf Hochtouren. Diese soll im ersten Quartal 2021 erfolgen.
 

© Bluewin News – siehe Link
© Bild Keystone SDA (Gaetan Bally)


Armee im Coronaeinsatz

Mitte-Links gegen Militäreinsatz beim Impfprogramm

Die FDP fordert den Einsatz der Armee beim Covid-Impfprogramm. Mitte-Links sieht darin keinen Mehrwert – im Gegenteil.

Das Wichtigste in Kürze
• Die FDP fordert den Einsatz der Armee beim Impfprogramm gegen das Coronavirus.
• Armee-Befürworter wie -Kritiker halten wenig von dieser Idee.
• Zudem bestehe das Risiko, dass Skeptiker erst recht staatlichen Impfzwang witterten.

 

Die ersten Risikopatienten und Promis sind geimpft, aber vielen geht es zu wenig schnell. Der Bundesrat und das BAG müssen Kritik einstecken, vertrösten ihrerseits auf später im Jahr, wenn mehr Impfdosen zur Verfügung stehen. Die FDP fordert deshalb nun den Einsatz der Armee: Soldaten sollen den Kantonen unter anderem helfen, Impfdosen zu verabreichen. Doch das sorgt bei Armee-Freunden und -Kritikern für Kopfschütteln.

«Dazu braucht es nicht die Armee»

Oberst und Mitte-Nationalrat Lorenz Hess warnt gar davor, gleich nach der Armee zu rufen. «Die Armee ist nicht einfach ein Selbstbedienungsladen, bei dem man sich beliebig bedienen kann, wenn immer dem Staat eine neue, etwas komplexe Herausforderung bevorsteht!»


© Nau.ch – siehe Link

 
  • Lorenz Hess

  • Die Mitte Nationalrat, Kanton Bern
  • Bergackerstrasse 93
  • 3066 Stettlen